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Spendenkonto Kath. Dekanat Biberach
"Notfallseelsorge" KSK BC
IBAN DE 95654500700000008978
Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende!

Herzlich Willkommen
bei der Notfallseelsorge
im Landkreis Biberach!

Die Notfallseelsorge bietet Betroffenen eine Begleitung in den ersten Stunden als „Erste Hilfe für die Seele“ von Mensch zu Mensch in verschiedensten akuten Notfall- und Krisensituationen. Dazu arbeiten wir mit den Einsatzkräften von Polizei, Rettungsdienst und Notarztystem, sowie der Feuerwehr zusammen und ergänzen das Hilfeleistungsangebot.
Mehr zu unseren Aufgaben erfahren Sie hier.

SIE KÖNNEN HIER KEINEN EINSATZ ANFORDERN!
Das ist ausschließlich über die Integrierte Leitstelle
unter der Notrufnummer 112 möglich.

Als Dienst in der Trägerschaft der katholischen und evangelischen Kirche engagieren sich in der Notfallseelsorge ehrenamtlich Frauen und Männer aus dem ganzen Kreisgebiet. Aufgeteilt in die Einsatzgebiete Biberach / Bad Buchau / Bad Schussenried / Riedlingen und Laupheim / Ochsenhausen / Erolzheim stehen wir NotfallseelsorgerInnen rund um die Uhr für Sie in Bereitschaft.

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COVID-19

Wir als Notfallseelsoge sind weiter im Einsatz!

Sie als unsere Nächsten liegen uns am Herzen – von Mensch zu Mensch!

Auch in Zeiten von Corona gibt es schwere Schicksalsschläge und andere akute Notfallgeschehen, in denen wir für Sie da sind!
 

Geborgen in Gottes Hand
In deine Hände lege ich meine unruhigen Gedanken,
meine wirren Gefühle, mein Leben.
In deinen Schoß lege ich meinen müden Kopf,
die Früchte meines Tuns, meine Sorgen.
Unter deinen Mantel lege ich meinen schutzlosen Leib,
meine verwundete Seele, meinen angefochtenen Geist.
In deine Hände lege ich meine Freude,
meine Feinde, mein Leben.
Amen
 
- Verfasser unbekannt - Text gefunden in "Lass dich beflügeln - Gebete zur Begleitung von Menschen - Diakonie Württemberg 2011
 

Immer noch hat uns die Krise im Griff. Momentan ist nach wie vor jeder von uns betroffen – und einige Menschen leiden besonders unter dem Zustand. Die aktuelle Lage stellt uns alle vor Herausforderungen. Von den Medien werden wir mit – oft auch angsteinflößenden - Informationen regelrecht überflutet. Drastische Einschnitte ins gewohnte Leben und beim alltäglichen Handeln halten die Situation zudem ständig bewusst. Vieles verunsichert, vieles ist unklar, keiner weiß so recht, woran er ist. Das beschäftigt in diesen Tagen nach wie vor. Viele haben Ängste - oft auch existenzieller Art, hegen Befürchtungen und fragen sich, was wohl noch auf uns zukommt und wie es weitergehen soll …

Auf der einen Seite sollen wir persönliche soziale Kontakte vermeiden, auf der anderen Seite brauchen wir diese als Menschen wie die Luft zum Atmen. Das wird immer deutlicher für alle spürbar. Familie, Beruf und soziales Leben – jeder Bereich ist von der Krise betroffen. Unsere „Normalität“, unser vertrauter, gewohnter Alltag ist „gestört“. Trotzdem haben sich an vielen Stellen bereits neue Routinen, neue Abläufe herausgebildet. Wir lernen Schritt für Schritt, mit dem umzugehen, was hier geschieht. 

Andere reagieren scheinbar gelassen auf die Ereignisse, nehmen für sich wenig Einschränkungen wahr, haben die Ruhe und das Vertrauen, dass alles wieder gut wird.

Wieder andere reagieren mittlerweile ungehalten, suchen nach Erklärungen, nach Schuldigen, Verantwortlichen, ...

Manche fühlen sich massiv in ihren Grundrechten verletzt und angegriffen ...

Wichtig zu wissen: In dieser außergewöhnlichen Situation sind all die Fragen, Unsicherheiten, Gefühle, Gedanken und Reaktionen erst einmal normal und bahnen sich berechtigt ihre Wege. Schritt für Schritt lernen wir, mit all dem umzugehen und es einzuordnen.

Jeder von uns ist gefragt, das aktuelle Geschehen nach wie vor zu begreifen, für sich zu sortieren, zu bearbeiten und ins eigene Leben, in den persönlichen Alltag zu integrieren. – Diese Be- und Verarbeitung braucht auch weiterhin Zeit und nimmt Raum ein. Das spüren viele von uns sehr deutlich.

„Wie kann ich mit der momentan andauernden Lage umgehen und was kann mir dabei helfen oder tut mir gut?“ sind wesentliche Fragen in dieser Zeit.

Da jeder von uns einzigartig ist, gibt es keine Patentrezepte.

Dennoch möchten wir Sie mit ein paar Punkten und Ideen anregen, Ihren Weg zu finden (teilweise in Anlehnung an Prof. Dr. Harald Karutz):

  • Behalten Sie Ihre alltäglichen Gewohnheiten so gut es geht bei! Vertraute Abläufe und sich wiederholende Rituale geben Halt, auch wenn diese zunächst unscheinbar wirken.
  • Wer oder was HÄLT Sie in Ihrem Leben? Was ist Ihnen erHALTen geblieben?Lenken Sie Ihren Blick bewusst darauf, was in Ihrem Leben erhalten oder gleichgeblieben ist. Manche Sachen sind vorübergehend weggebrochen, doch anderes besteht nach wie vor.
  • Geben Sie Ihrem Tag bewusst eine Struktur.
  • Gehen Sie raus an die frische Luft, in die Natur.
  • Sorgen Sie bewusst für ein gutes Maß an Informationen. Wer sich den ganzen Tag mit Meldungen zur Lage überschütten lässt, verliert sich oft im Geschehen. Sie entscheiden, wann Sie sich wie viele Informationen holen.
  • Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte über Telefon, E-Mail und andere Dienste. Dabei geht es weniger um die Menge der Kontakte, als um die Qualität.
  • Reden Sie mit nahestehenden Menschen über das, was Sie beschäftigt und vielleicht belastet.
  • Körperliche Aktivität kann guttun, genauso wie bewusstes entspannen!
  • Überlegen Sie, was Sie gerne tun – oder vielleicht auch früher gerne getan haben. Wobei tanken Sie Energie? An was haben Sie Freude, was lässt Ihr Herz aufgehen? – Ein Teil davon lässt sich sicher auch in der aktuellen Situation noch nutzen. Vielleicht haben Sie auch Lust, „Altes“ wieder reaktivieren? – Entdecken Sie neu, was Ihnen zusagt und wohltut!
  • Lassen Sie Ihre Empfindungen und Gedanken zu. Dieses „zulassen“ und „aushalten“ ermöglicht Veränderungen.
  • Nutzen Sie bewusst Ihren Glauben. Entdecken Sie für sich, was dieser Ihnen in dieser Zeit bietet, was für Sie hilfreich wäre. Welche Angebot gibt es in der Gemeinde bei Ihnen vor Ort? 
  • Auch wenn Sie keiner Glaubensrichtung angehören oder Ihren Glauben "verloren" haben: Vielleicht bieten sich hier doch auch vertraute Rituale, die weiterhelfen? Gebete, Texte, eine Kerze anzünden, ... 
  • Vielleicht hadern Sie momentan auch mit Ihrem Glaube und Gott? Was ist gerade jetzt mit ihm und seiner angeblichen Liebe? - Gehen Sie dazu doch direkt mit Gott in die Auseinandersetzung! Reibung erzeugt Wärme und Nähe. Ehrlich und wertschätzend. Gott hält was aus. Sie dürfen Ihn herausfordern! Das kann guttun – vor allem in der jetzigen Zeit!

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat folgende Flyer für die aktuelle COVID-19-Krise bereitgestellt:

COVID-19: Tipps für Eltern

Tipps bei häuslicher Quarantäne

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Ihre Hilfe zählt!

Unsere Arbeit finanziert sich überwiegend durch Spenden,
allerdings erfüllen wir auch die Voraussetzungen
für die Zuweisung von Geldauflagen durch Gerichte.
Sie kennen einen Richter, Staatsanwalt oder Strafverteidiger persönlich?
Dann schlagen Sie ihm doch vor,
die Notfallseelsorge im Landkreis Biberach mittels
Zuweisung von Geldauflagen zu unterstützen.

Für jede Unterstützung sind wir dankbar und sagen „Vergelt´s Gott!

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WIR SUCHEN SIE!

Zudem suchen wir immer wieder engagierte Menschen,
die sich als NotfallseelsorgerIn ausbilden lassen
und ein etwas anderes,
bereicherndes Ehrenamt leben möchten.
- Melden Sie sich bei Interesse - wir freuen uns auf Sie
und informieren Sie gerne!

Unser diesjähriger Ausbildungslehrgang ist im Januar 2020 gestartet.
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Notfallseelsorge
... von Mensch zu Mensch - berührend anders ...
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